Autor: Bruno

  • Schwimmuhr

    Schwimmuhr

    Schwimmuhr – 4-Zeiger-Beckenuhr
    brunobieri.ch · Schwimmtraining

    Schwimmuhr

    Klassische 4-Zeiger-Beckenuhr für den Trainingsalltag — plus Stoppuhr und Intervall-Timer. Läuft offline, sobald die Seite einmal geladen wurde.

    1 Beckenuhr

    –:–:–
    Start :00Start :15Start :30Start :45

    2 Stoppuhr

    0:00.0

    3 Intervall-Timer

    1:30

    Warum hat eine Beckenuhr vier Zeiger?

    Die klassische Pace-Uhr am Beckenrand zeigt keine Stunden und Minuten wie eine gewöhnliche Wanduhr, sondern zählt in einer einzigen Umdrehung 60 Sekunden ab. Der Grund für die vier farbigen Zeiger liegt im Trainingsalltag: Wenn eine ganze Trainingsgruppe gleichzeitig an derselben Bahn startet, entsteht am Beckenrand ein Stau. Verteilt man die Gruppe stattdessen auf vier Startzeiten – Sekunde 0, 15, 30 und 45 – kann jede Untergruppe einen eigenen Zeiger als ihren persönlichen Nullpunkt nutzen und trotzdem denselben Hauptsatz schwimmen.

    Wie liest man die Uhr richtig?

    Man merkt sich einfach die Farbe des eigenen Startzeigers und beginnt jede Wiederholung, sobald dieser Zeiger die 60 (oben) erreicht. Die Sendoff-Zeit aus dem Intervall-Rechner lässt sich direkt an dieser Uhr ablesen, ohne mitzuzählen zu müssen – genau dafür wurden Pace-Uhren ursprünglich entwickelt, lange bevor es digitale Timer gab.

    Warum funktioniert dieses Tool offline?

    Sobald die Seite einmal mit Internetverbindung geöffnet wurde, speichert der Browser sie lokal zwischen. Danach laufen Uhr, Stoppuhr und Intervall-Timer auch ohne Verbindung weiter – praktisch für die Halle, wo WLAN oft schlecht ist.

    Die Uhr hilft beim realen Training; den gleichen Fokus auf exaktes Timing findest du spielerisch im kostenlosen Schwimm-Spiel mit vier Schwimmstilen, Wenden und Tagesbestzeit.

  • Kernelemente des Schwimmens

    Die Kernelemente des Schwimmens

    Gleiten

    Beim Gleiten bewegt sich der Körper möglichst ruhig und gestreckt durch das Wasser. Eine gute Wasserlage reduziert den Widerstand und ermöglicht ein effizientes und entspanntes Schwimmen. Mehr zum Gleiten

    Schweben

    Schweben bedeutet, sich vom Wasser tragen zu lassen und Vertrauen in den eigenen Auftrieb zu entwickeln. Wer entspannt bleibt, kann leichter eine stabile und ausgeglichene Position im Wasser halten. Mehr zum Schweben

    Atmen

    Die richtige Atmung sorgt für Ruhe, Sicherheit und einen gleichmässigen Schwimmrhythmus. Beim Schwimmen ist besonders wichtig, unter Wasser ruhig und vollständig auszuatmen und über Wasser gezielt einzuatmen. So lässt sich die Atmung besser mit der Bewegung verbinden und die Wasserlage bleibt stabil. Mehr zur Atmung

    Antreiben

    Durch gezielte Bewegungen von Armen und Beinen entsteht der nötige Vortrieb. Entscheidend ist dabei nicht nur Kraft, sondern vor allem das Zusammenspiel von Armzug, Beinschlag, Wasserlage und Rhythmus. So kannst du dich effizient und kontrolliert durch das Wasser bewegen. Mehr zum Antreiben

    Wenn du Rhythmus, Timing und die vier Schwimmstile spielerisch ausprobieren möchtest, starte das kostenlose Schwimm-Spiel im Browser. Dort zählt nicht wildes Tippen, sondern ein gleichmässiger Takt.

  • Antreiben – Vortrieb erzeugen

    Antreiben – Vortrieb erzeugen

    Antreiben bedeutet, den Körper mit gezielten Bewegungen durch das Wasser vorwärts zu bewegen. Dabei arbeiten Arme und Beine zusammen: Der Armzug erzeugt einen wichtigen Teil des Vortriebs, während der Beinschlag zusätzlich antreibt und gleichzeitig die Wasserlage stabilisieren kann. Ein guter Antrieb entsteht deshalb durch Technik und Koordination – nicht einfach durch möglichst viel Kraft.

    So funktioniert der Antrieb

    Beim Armzug wird Wasser mit den Händen und Unterarmen erfasst und kontrolliert nach hinten gedrückt. Beim Kraulschwimmen folgt auf das Eintauchen und Wasserfassen die Zug- und Druckphase, bevor der Arm locker nach vorne zurückgeführt wird. Der Beinschlag unterstützt den Vortrieb und hilft dabei, eine stabile Körperlage zu halten.

    Darauf kommt es an

    • Armzug: Das Wasser gezielt fassen und während der Zug- und Druckphase Druck aufbauen.
    • Beinschlag: Die Beine aus der Hüfte bewegen und die Füße möglichst locker halten.
    • Koordination: Arme, Beine und Atmung so verbinden, dass ein möglichst kontinuierlicher Vortrieb entsteht.
    • Wasserlage: Den Körper möglichst gestreckt und widerstandsarm halten, damit der erzeugte Vortrieb nicht unnötig verloren geht.

    Übung: Schwimmen mit Pull und Kick

    Übe zunächst den Armzug und den Beinschlag getrennt voneinander. Schwimme danach einige Meter Kraul und konzentriere dich darauf, den Armzug ruhig und vollständig auszuführen. Achte gleichzeitig auf einen gleichmässigen Beinschlag und eine stabile Wasserlage. Versuche nicht, möglichst stark zu ziehen oder zu treten, sondern spüre, wie die einzelnen Bewegungen gemeinsam für Vortrieb sorgen. Das Ziel ist ein gleichmässiger Bewegungsfluss ohne unnötige Pausen.

    Zur Übersicht der Kernelemente.

    Wie stark präzises Timing den Vortrieb beeinflusst, kannst du im kostenlosen Schwimm-Spiel im Browser erleben: Nur genau getroffene Züge bringen Tempo und Ausdauer, hektisches Tippen bremst.

  • Atmen – ruhig und im Rhythmus

    Atmen – ruhig und im Rhythmus

    Eine gute Atmung ist ein zentraler Bestandteil des Schwimmens. Ziel ist, unter Wasser entspannt und vollständig auszuatmen und über Wasser gezielt einzuatmen. So entsteht ein gleichmässiger Atemrhythmus, der Ruhe und Sicherheit im Wasser unterstützt. swimsports beschreibt das aktive Ausatmen ins Wasser als wichtigen Bestandteil des Schwimmenlernens.

    So funktioniert die Atmung

    Beim Schwimmen wird die Atmung bewusst mit der Bewegung verbunden. In Bauchlage wird das Gesicht ins Wasser gelegt und die Luft ruhig durch Mund und Nase ausgeatmet. Sobald Mund und Nase wieder frei sind, erfolgt eine schnelle und tiefe Einatmung. Wichtig ist, nicht die Luft anzuhalten, sondern kontinuierlich und entspannt zu atmen.

    Darauf kommt es an

    • Ausatmen: Unter Wasser ruhig und vollständig ausatmen.
    • Einatmen: Über Wasser gezielt und ohne Hektik einatmen.
    • Rhythmus: Atmung und Schwimmbewegung aufeinander abstimmen.
    • Entspannen: Gleichmässige Atmung hilft, unnötige Spannung zu vermeiden.

    Die Atmung beeinflusst zudem den Auftrieb und damit die Wasserlage. Deshalb lohnt es sich, eine kontrollierte Atmung bereits bei einfachen Wassergewöhnungsübungen zu trainieren.

    Übung: Die Luftpumpe

    Stelle dich ins standtiefe Wasser und atme zunächst ein. Lege anschliessend das Gesicht ins Wasser und atme vollständig aus. Hebe den Kopf wieder aus dem Wasser und atme erneut ein. Wiederhole die Übung mehrmals ohne Pause. Achte darauf, ruhig auszuatmen und nicht die Luft unter Wasser anzuhalten. Ziel ist ein gleichmässiger Atemrhythmus.

    Zur Übersicht der Kernelemente.

    Für ein spielerisches Gefühl für Takt und Bewegungsrhythmus kannst du danach das kostenlose Schwimm-Spiel testen. Wähle Kraul, Rücken, Brust oder Schmetterling und triff die Bewegungen möglichst genau im Rhythmus.

  • Schweben – sich vom Wasser tragen lassen

    Schweben – sich vom Wasser tragen lassen

    Schweben bedeutet, den eigenen Körper vom Wasser tragen zu lassen. Dabei lernst du, den Auftrieb bewusst wahrzunehmen, Vertrauen ins Wasser zu entwickeln und eine stabile Position zu finden. Schweben gehört zusammen mit Atmen und Gleiten zu den grundlegenden Kompetenzen beim Schwimmenlernen.

    So funktioniert Schweben

    Gehe in ruhiges, möglichst standtiefes Wasser und bringe deinen Körper langsam in eine entspannte Bauch- oder Rückenlage. Breite Arme und Beine locker aus und versuche, unnötige Bewegungen zu vermeiden. Eine ruhige Körperhaltung und das Finden des eigenen Gleichgewichts helfen dabei, vom Wasser getragen zu werden.

    Atmung und Auftrieb

    Die Atmung beeinflusst, wie sich dein Körper im Wasser verhält. Beim Einatmen vergrößert sich das Luftvolumen im Körper, wodurch das Schweben unterstützt wird. Beim Ausatmen verändert sich der Auftrieb entsprechend. Deshalb ist eine ruhige und kontrollierte Atmung ein wichtiger Bestandteil des Schwebens.

    Darauf kommt es an

    Eine gute Schwebeposition besteht aus drei einfachen Elementen:

    • Entspannen: Vertraue darauf, dass das Wasser deinen Körper trägt.
    • Gleichgewicht finden: Probiere verschiedene Arm- und Beinpositionen aus, bis du stabil liegst.
    • Ruhig atmen: Atme kontrolliert und vermeide hektische Bewegungen.

    Übung: Der Seestern

    Lege dich in Rückenlage ins Wasser und strecke Arme und Beine locker zur Seite. Dein Körper bildet dabei die Form eines Seesterns. Versuche, möglichst ruhig auf dem Wasser zu liegen und dein Gleichgewicht zu halten. Eine zweite Person oder der Beckenrand kann dir zu Beginn zusätzliche Sicherheit geben. Das Ziel ist, Vertrauen in den Auftrieb zu entwickeln und später selbstständig und entspannt zu schweben.

    Zur Übersicht der Kernelemente.

  • Gleiten – effizient durchs Wasser bewegen

    Gleiten – effizient durchs Wasser bewegen

    Gleiten ist eine der wichtigsten Grundlagen des Schwimmens. Dabei nutzt du den Schwung des Abstoßes und bewegst dich möglichst ruhig und gestreckt durchs Wasser. Eine stabile, flache Wasserlage hilft dabei, den Widerstand zu reduzieren und Energie zu sparen.

    So funktioniert richtiges Gleiten

    Stoße dich mit einem Fuß kräftig vom Beckenrand ab und bringe deinen Körper in eine lange, gestreckte Position. Die Arme liegen eng über dem Kopf, die Hände zeigen nach vorne und der Kopf bleibt zwischen den Armen. Halte den Körper ruhig und vermeide unnötige Bewegungen.

    Darauf kommt es an

    Eine gute Gleitposition besteht aus drei einfachen Elementen:

    • Strecken: Mache deinen Körper lang und schmal.
    • Spannen: Halte eine leichte Körperspannung, ohne zu verkrampfen.
    • Ruhig bleiben: Nutze den Schwung des Abstoßes und lasse das Wasser möglichst ungestört an dir vorbeifließen.

    Je weniger Widerstand dein Körper erzeugt, desto weiter und effizienter kannst du gleiten.

    Übung: Der Pfeil

    Stelle dich mit einem Fuß an den Beckenrand. Strecke beide Arme nach vorne, lege die Hände übereinander und tauche das Gesicht ins Wasser. Stoße dich kräftig ab und versuche, wie ein Pfeil möglichst weit zu gleiten – ohne dabei Arme oder Beine zu bewegen. Wiederhole die Übung und achte darauf, bei jedem Versuch möglichst ruhig und gestreckt zu bleiben.

    Zur Übersicht der Kernelemente.

    Im kostenlosen Schwimm-Spiel wird gutes Timing ebenfalls belohnt: Besonders bei Brust und an den Wenden entscheidet der richtige Moment zwischen einer schnellen Gleitphase und verlorener Zeit.

  • Wettkampfzeit-Rechner

    Wettkampfzeit-Rechner

    Wettkampfzeit-Rechner – Schwimmen
    brunobieri.ch · Schwimmtraining

    Wettkampfzeit-Rechner

    Aus deinen 400m/200m-Testzeiten die zu erwartende Zeit auf anderen Distanzen berechnen — basierend auf demselben Modell wie der CSS-Rechner.

    1 Testzeiten eingeben

    Dieselben Zeiten wie beim CSS-Rechner — falls du die dort schon eingegeben hast, kannst du sie hier wiederverwenden.
    Kritische Geschwindigkeit: –
    Anaerobe Kapazität: –

    2 Zielstrecke

    Erwartete Zeit: –
    DistanzErwartete Zeit

    Wie funktioniert diese Vorhersage?

    Der Rechner nutzt dasselbe Zwei-Parameter-Modell, das auch dem CSS-Rechner zugrunde liegt: Aus zwei Testzeiten lässt sich ein linearer Zusammenhang zwischen Distanz und Zeit ableiten. Die Steigung dieser Geraden entspricht der kritischen Geschwindigkeit (CS), der Achsenabschnitt einer sogenannten anaeroben Kapazität — vereinfacht gesagt der Strecke, die zusätzlich zur reinen Ausdauerleistung mit „anaerobem Vorrat“ zurückgelegt werden kann. Aus diesen zwei Werten lässt sich die Zeit für jede beliebige Distanz hochrechnen.

    Wo ist das Modell zuverlässig – und wo nicht?

    Am genauesten ist die Vorhersage für Distanzen, die nahe an den beiden Testdistanzen (200 m und 400 m) liegen, etwa 200–800 m. Bei sehr kurzen Strecken wie 50 m dominiert der anaerobe Anteil so stark, dass die lineare Näherung an Genauigkeit verliert — Start und Wende schlagen dort prozentual stärker durch. Bei sehr langen Distanzen wie 1500 m wird ausserhalb des getesteten Bereichs extrapoliert, was die Unsicherheit ebenfalls erhöht. Als grobe Orientierung für die Wettkampfplanung ist das Modell trotzdem sehr brauchbar – als exakte Zeitprognose sollte man es nicht verstehen.

    Eine Prognose ist motivierend, aber Timing lässt sich auch spielerisch erleben: Im kostenlosen Schwimm-Spiel trittst du auf 25, 50 oder 100 Metern gegen Rivalen und die Tagesbestzeit an.

  • Css-Rechner-Schwimmen

    Css-Rechner-Schwimmen

    CSS-Rechner – Kritische Schwimmgeschwindigkeit
    brunobieri.ch · Schwimmtraining

    CSS-Rechner

    Kritische Schwimmgeschwindigkeit (Critical Swim Speed) aus dem 400m/200m-Test berechnen und daraus 5 Trainingszonen ableiten — das Schwimm-Äquivalent zum FTP-Test.

    1 Testzeiten eingeben

    Beide Strecken im Maximaleinsatz, innerhalb derselben Einheit, mit ca. 5–10 Min. aktiver Erholung dazwischen. Formel: CSS = (T400 − T200) ÷ 2, pro 100 m.
    Deine CSS-Pace: – / 100 m

    2 Trainingszonen

    Z1
    Z2
    Z3
    Z4
    Z5
    ZoneZweckPace / 100m

    Was ist Critical Swim Speed – und woher kommt sie?

    Die Idee der Critical Swim Speed stammt aus der Sportwissenschaft der frühen 1990er-Jahre. Der japanische Forscher Kaoru Wakayoshi untersuchte mit seinem Team 1992, wie sich die aerobe Schwelle im Wasser bestimmen lässt, ohne im Training auf eine Laktatmessung per Blutprobe angewiesen zu sein. Sein Ansatz: Wenn man die Zeiten für zwei unterschiedlich lange Maximaldistanzen kennt, lässt sich daraus die Geschwindigkeit errechnen, die ein Schwimmer über eine längere Strecke konstant halten kann, bevor die Ermüdung überproportional zunimmt. Ein Jahr später vereinfachte E. Ginn diese Methode zu der Kurzformel, die heute noch verwendet wird und auf der auch dieser Rechner basiert.

    Der Grundgedanke dahinter: Ein Zeitunterschied zwischen zwei Testdistanzen entsteht aus zwei Anteilen – einem aeroben, dauerhaft tragfähigen Anteil und einem anaeroben Anteil, der nur kurz durchgehalten werden kann. Zieht man die kürzere von der längeren Strecke ab, bleibt näherungsweise der Streckenabschnitt übrig, den man rein aerob zurücklegt. Die daraus errechnete Pace gilt als guter Schätzwert für die sogenannte maximale Laktat-Steady-State-Geschwindigkeit, also die höchste Intensität, bei der der Körper das anfallende Laktat noch im Gleichgewicht abbauen kann.

    Warum ist das im Schwimmen so nützlich?

    Im Radsport gibt es dafür den FTP-Test, im Laufen die Schwellenpace – meist per Pulsmessung oder Leistungsmesser bestimmt. Im Wasser sind solche Messungen deutlich aufwändiger: Herzfrequenzgurte funktionieren dort nur eingeschränkt, und eine Laktatmessung erfordert Ausrüstung und geschultes Personal am Beckenrand. CSS umgeht dieses Problem komplett – es braucht nur eine Stoppuhr und zwei Testschwimmen. Das macht die Methode für Vereinsschwimmer, Triathleten und Hobbyschwimmer gleichermassen zugänglich.

    Wofür wird der Wert konkret eingesetzt?

    Die CSS-Pace dient als Ankerpunkt, um Trainingsintensitäten sinnvoll zu staffeln, statt Intervalle nach Gefühl zu schwimmen. Ein Wert knapp über der CSS-Pace fördert die Grundlagenausdauer, ein Training genau an der CSS-Pace verbessert gezielt die Schwelle selbst, und deutlich schnellere Intervalle sprechen die anaerobe Kapazität an. Weil sich die CSS mit zunehmender Fitness verschiebt, wird der Test in der Praxis alle sechs bis acht Wochen wiederholt, um die Trainingsbereiche nachzuführen.

    Wo liegen die Grenzen?

    CSS ist eine Näherung, keine Labormessung. Das Ergebnis hängt stark davon ab, ob beide Tests wirklich mit maximalem Einsatz geschwommen werden – wird die längere Strecke geschont, fällt der errechnete Wert zu hoch aus. Ausserdem bildet die Formel vor allem die aerob-anaerobe Balance ab, nicht sämtliche Faktoren, die reale Wettkampfleistung ausmachen (Start, Wenden, Renneinteilung). Für die Trainingssteuerung im Verein oder Breitensport ist sie aber ein bewährter, praxistauglicher Kompromiss zwischen Aufwand und Aussagekraft.

    Richtwert fürs Training, keine medizinische oder physiologische Diagnose. Läuft komplett im Browser.
    Passende Sendoff-Zeiten für dein CSS-Tempo: Intervall-Rechner · Mehr Trainingspläne: brunobieri.ch/schwimmen

    Nach Zahlen und Trainingszonen darf es auch spielerisch werden: Im kostenlosen Schwimm-Spiel trainierst du Timing und Rhythmus in Kraul, Rücken, Brust und Schmetterling direkt im Browser.

  • Schwimm-Intervall-Rechner

    Schwimm-Intervall-Rechner

    Schwimm-Intervall-Rechner
    brunobieri.ch · Schwimmtraining

    Schwimm-Intervall-Rechner

    Pace pro 100 m mit dem Schwimm-Intervall-Rechner berechnen und die Intervallzeit (Sendoff) fürs Training bestimmen — wie am Beckenrand, nur digital.

    Beckenuhr · nächster Sendoff bei –

    1 Pace berechnen

    Pace pro 100 m: –

    2 Intervall & Sendoff

    Sendoff (Intervallzeit): –
    Gesamtzeit für den Satz: – · Gesamtdistanz: –
    Richtwerte fürs Training, keine Wettkampf-Zeitmessung. Läuft komplett im Browser — keine Daten werden übertragen.
    Mehr Trainingspläne: brunobieri.ch/schwimmen

    Wenn du nach Pace und Sendoff einen spielerischen Rhythmuswechsel suchst, probiere das kostenlose Schwimm-Spiel: Wähle Stil und Distanz und triff jeden Zug möglichst genau im Takt.

  • Übungen zum kraulen lernen

    Übungen zum kraulen lernen

    Übungen zum kraulen lernen

    Kraulen ist eine der schnellsten und effizientesten Schwimmtechniken, die aber auch viel Übung erfordert. Um richtig zu kraulen, muss man die folgenden Aspekte beachten

    • Die Wasserlage: Der Körper sollte möglichst gestreckt und waagerecht im Wasser liegen, um den Widerstand zu verringern. Die Hüfte sollte nicht absinken und der Kopf sollte geradeaus oder leicht nach unten schauen.
    • Der Armzug: Die Arme sollten abwechselnd ins Wasser eintauchen und einen langen Zug unter Wasser ausführen. Dabei sollte die Handfläche nach hinten zeigen und der Ellenbogen leicht gebeugt sein. Die Schultern sollten sich mit dem Armzug mitdrehen, um mehr Kraft zu erzeugen.
    • Der Beinschlag: Die Beine sollten locker und rhythmisch schlagen, ohne zu viel Energie zu verbrauchen. Die Füße sollten gestreckt sein und die Zehen leicht nach innen zeigen. Der Beinschlag sollte aus der Hüfte kommen und nicht aus den Knien.
    • Die Atmung: Die Atmung sollte synchron mit dem Armzug erfolgen. Dabei sollte man nur den Mund öffnen und seitlich aus dem Wasser schauen. Man sollte nicht zu oft oder zu selten atmen, sondern einen gleichmäßigen Atemrhythmus finden.

    Um diese Technik zu lernen oder zu verbessern, gibt es verschiedene Übungen, die man getrennt oder kombiniert ausführen kann.

    • Rudern auf dem Rücken: Diese Übung hilft, die Wasserlage zu verbessern und ein Gefühl für das Gleiten im Wasser zu bekommen.
    • Untertauchen: Diese Übung hilft, die Angst vor dem Wasser zu verlieren und die Lungenkapazität zu erhöhen.
    • Gleiten: Diese Übung hilft, die Körperspannung zu erhöhen und den Widerstand im Wasser zu reduzieren.
    • Beinschlag am Beckenrand: Diese Übung hilft, den Beinschlag zu trainieren und die Fußstellung anzupassen.
    • Beinschlag rückwärts: Diese Übung hilft, den Beinschlag weiter zu verbessern und die Hüftbewegung einzubeziehen.
    • Atmung + Kraulbeine mit Schwimmbrett: Diese Übung hilft, die Atmung mit dem Beinschlag abzustimmen und das richtige Timing für das Ausatmen unter Wasser zu finden.
    • Kraulbeine seitlich + Rotation: Diese Übung hilft, die Seitenlage beim Kraulen einzuüben und die Schulterrotation mit dem Beinschlag zu koordinieren.
    • Armzug-Trockenübung: Diese Übung hilft, den Armzug außerhalb des Wassers nachzuvollziehen und die richtige Handposition sowie Ellenbogenhaltung einzuprägen.

    Häufige Fehler

    Es gibt einige häufige Fehler, die du beim Kraulen vermeiden solltest.

    • Den Kopf zu hoch halten: Das führt zu Verspannungen im Nacken und bremst dich aus. Du solltest den Kopf geradeaus oder leicht nach unten schauen und nur zum Atmen seitlich aus dem Wasser heben. Und nur soweit dass gerade deine Nase und Mund frei sind zum Einatmen.
    • Die Arme zu weit ausholen: Das ist sehr anstrengend und kostet viel Kraft. Du solltest die Arme abwechselnd ins Wasser eintauchen und einen langen Zug unter Wasser machen. Dabei sollte die Handfläche nach hinten zeigen und der Ellenbogen leicht gebeugt sein.
    • Die Hand diagonal ins Wasser greifen: Das verursacht einen hohen Widerstand und vermindert die Zugkraft. Du solltest die Hand senkrecht zum Körper ins Wasser stechen und eine leichte Schräglage einnehmen so dass etwa dein Zeigefinger als erstes eintaucht.
    • Die Beine unkontrolliert bewegen: Das stört die Wasserlage und erzeugt Turbulenzen. Du solltest die Beine locker und rhythmisch schlagen, ohne zu viel Energie zu verbrauchen. Die Füsse sollten gestreckt sein und die Zehen leicht nach innen zeigen.

    Um diese Fehler zu korrigieren, kannst du verschiedene Übungen machen, wie z.B.:

    • Kraulen in Zeitlupe: Diese Übung hilft dir, deine Bewegungen bewusster wahrzunehmen und zu optimieren.
    • Paddles benutzen: Diese Übung hilft dir, deine Handposition und deinen Armzug zu verbessern.
    • Schwimmbrett verwenden: Diese Übung hilft dir, deinen Beinschlag zu trainieren und deine Hüftbewegung einzubeziehen.

    Den gleichmässigen Kraulrhythmus kannst du anschliessend spielerisch testen: Im kostenlosen Schwimm-Spiel im Browser bringen präzise getroffene Züge mehr Tempo als hektisches Tippen.