Schlagwort: Schwimmtechnik

  • Antreiben – Vortrieb erzeugen

    Antreiben – Vortrieb erzeugen

    Antreiben bedeutet, den Körper mit gezielten Bewegungen durch das Wasser vorwärts zu bewegen. Dabei arbeiten Arme und Beine zusammen: Der Armzug erzeugt einen wichtigen Teil des Vortriebs, während der Beinschlag zusätzlich antreibt und gleichzeitig die Wasserlage stabilisieren kann. Ein guter Antrieb entsteht deshalb durch Technik und Koordination – nicht einfach durch möglichst viel Kraft.

    So funktioniert der Antrieb

    Beim Armzug wird Wasser mit den Händen und Unterarmen erfasst und kontrolliert nach hinten gedrückt. Beim Kraulschwimmen folgt auf das Eintauchen und Wasserfassen die Zug- und Druckphase, bevor der Arm locker nach vorne zurückgeführt wird. Der Beinschlag unterstützt den Vortrieb und hilft dabei, eine stabile Körperlage zu halten.

    Darauf kommt es an

    • Armzug: Das Wasser gezielt fassen und während der Zug- und Druckphase Druck aufbauen.
    • Beinschlag: Die Beine aus der Hüfte bewegen und die Füße möglichst locker halten.
    • Koordination: Arme, Beine und Atmung so verbinden, dass ein möglichst kontinuierlicher Vortrieb entsteht.
    • Wasserlage: Den Körper möglichst gestreckt und widerstandsarm halten, damit der erzeugte Vortrieb nicht unnötig verloren geht.

    Übung: Schwimmen mit Pull und Kick

    Übe zunächst den Armzug und den Beinschlag getrennt voneinander. Schwimme danach einige Meter Kraul und konzentriere dich darauf, den Armzug ruhig und vollständig auszuführen. Achte gleichzeitig auf einen gleichmässigen Beinschlag und eine stabile Wasserlage. Versuche nicht, möglichst stark zu ziehen oder zu treten, sondern spüre, wie die einzelnen Bewegungen gemeinsam für Vortrieb sorgen. Das Ziel ist ein gleichmässiger Bewegungsfluss ohne unnötige Pausen.

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  • Atmen – ruhig und im Rhythmus

    Atmen – ruhig und im Rhythmus

    Eine gute Atmung ist ein zentraler Bestandteil des Schwimmens. Ziel ist, unter Wasser entspannt und vollständig auszuatmen und über Wasser gezielt einzuatmen. So entsteht ein gleichmässiger Atemrhythmus, der Ruhe und Sicherheit im Wasser unterstützt. swimsports beschreibt das aktive Ausatmen ins Wasser als wichtigen Bestandteil des Schwimmenlernens.

    So funktioniert die Atmung

    Beim Schwimmen wird die Atmung bewusst mit der Bewegung verbunden. In Bauchlage wird das Gesicht ins Wasser gelegt und die Luft ruhig durch Mund und Nase ausgeatmet. Sobald Mund und Nase wieder frei sind, erfolgt eine schnelle und tiefe Einatmung. Wichtig ist, nicht die Luft anzuhalten, sondern kontinuierlich und entspannt zu atmen.

    Darauf kommt es an

    • Ausatmen: Unter Wasser ruhig und vollständig ausatmen.
    • Einatmen: Über Wasser gezielt und ohne Hektik einatmen.
    • Rhythmus: Atmung und Schwimmbewegung aufeinander abstimmen.
    • Entspannen: Gleichmässige Atmung hilft, unnötige Spannung zu vermeiden.

    Die Atmung beeinflusst zudem den Auftrieb und damit die Wasserlage. Deshalb lohnt es sich, eine kontrollierte Atmung bereits bei einfachen Wassergewöhnungsübungen zu trainieren.

    Übung: Die Luftpumpe

    Stelle dich ins standtiefe Wasser und atme zunächst ein. Lege anschliessend das Gesicht ins Wasser und atme vollständig aus. Hebe den Kopf wieder aus dem Wasser und atme erneut ein. Wiederhole die Übung mehrmals ohne Pause. Achte darauf, ruhig auszuatmen und nicht die Luft unter Wasser anzuhalten. Ziel ist ein gleichmässiger Atemrhythmus.

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  • Gleiten – effizient durchs Wasser bewegen

    Gleiten – effizient durchs Wasser bewegen

    Gleiten ist eine der wichtigsten Grundlagen des Schwimmens. Dabei nutzt du den Schwung des Abstoßes und bewegst dich möglichst ruhig und gestreckt durchs Wasser. Eine stabile, flache Wasserlage hilft dabei, den Widerstand zu reduzieren und Energie zu sparen.

    So funktioniert richtiges Gleiten

    Stoße dich mit einem Fuß kräftig vom Beckenrand ab und bringe deinen Körper in eine lange, gestreckte Position. Die Arme liegen eng über dem Kopf, die Hände zeigen nach vorne und der Kopf bleibt zwischen den Armen. Halte den Körper ruhig und vermeide unnötige Bewegungen.

    Darauf kommt es an

    Eine gute Gleitposition besteht aus drei einfachen Elementen:

    • Strecken: Mache deinen Körper lang und schmal.
    • Spannen: Halte eine leichte Körperspannung, ohne zu verkrampfen.
    • Ruhig bleiben: Nutze den Schwung des Abstoßes und lasse das Wasser möglichst ungestört an dir vorbeifließen.

    Je weniger Widerstand dein Körper erzeugt, desto weiter und effizienter kannst du gleiten.

    Übung: Der Pfeil

    Stelle dich mit einem Fuß an den Beckenrand. Strecke beide Arme nach vorne, lege die Hände übereinander und tauche das Gesicht ins Wasser. Stoße dich kräftig ab und versuche, wie ein Pfeil möglichst weit zu gleiten – ohne dabei Arme oder Beine zu bewegen. Wiederhole die Übung und achte darauf, bei jedem Versuch möglichst ruhig und gestreckt zu bleiben.

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