Rückenschwimmen wirkt zunächst einfach: Der Kopf bleibt über Wasser und die Atmung ist frei. Trotzdem fühlen sich viele Anfänger unsicher, sobald sie sich im Hallenbad auf den Rücken legen. Die Orientierung fehlt, Wasser läuft an die Ohren und der Körper kippt aus der geraden Linie.
Die richtige Ausgangslage
Lege dich zunächst in standtiefem Wasser zurück und lasse die Schultern sinken. Der Blick zeigt nach oben, nicht zu den Füssen. Die Ohren dürfen im Wasser liegen, während Mund und Nase frei bleiben. Breite die Arme locker aus und spüre, wie die Brust auf dem Wasser liegt. Wer das Kinn zur Brust zieht, hebt meist automatisch den Oberkörper an und lässt die Hüfte absinken.
Rückenschwimmen: ruhig oder verkrampft?
Bewege den Schalter und vergleiche die beiden Rückenlagen.
In kleinen Schritten üben
Beginne mit dem Schweben, halte dich bei Bedarf mit einer Hand am Beckenrand fest und stosse dich später nur wenige Meter ab. Danach kommt der Beinschlag aus der Hüfte. Die Knie bleiben locker, die Zehen zeigen leicht nach innen. Erst wenn die Lage stabil ist, ergänzt du die Armbewegung. In Schweizer Hallenbädern kannst du dafür eine ruhige Randbahn oder ein wenig frequentiertes Lehrschwimmbecken wählen.
Rückenschwimmen wird leichter, wenn du nicht gegen das Wasser kämpfst. Entspanne Nacken und Schultern, halte den Körper lang und orientiere dich an der ruhigen Wasserlinie. Sicherheit entsteht durch Wiederholung, nicht durch Kraft.