Schlagwort: Gleichgewicht

  • Schweben – sich vom Wasser tragen lassen

    Schweben – sich vom Wasser tragen lassen

    Schweben bedeutet, den eigenen Körper vom Wasser tragen zu lassen. Dabei lernst du, den Auftrieb bewusst wahrzunehmen, Vertrauen ins Wasser zu entwickeln und eine stabile Position zu finden. Schweben gehört zusammen mit Atmen und Gleiten zu den grundlegenden Kompetenzen beim Schwimmenlernen.

    So funktioniert Schweben

    Gehe in ruhiges, möglichst standtiefes Wasser und bringe deinen Körper langsam in eine entspannte Bauch- oder Rückenlage. Breite Arme und Beine locker aus und versuche, unnötige Bewegungen zu vermeiden. Eine ruhige Körperhaltung und das Finden des eigenen Gleichgewichts helfen dabei, vom Wasser getragen zu werden.

    Atmung und Auftrieb

    Die Atmung beeinflusst, wie sich dein Körper im Wasser verhält. Beim Einatmen vergrößert sich das Luftvolumen im Körper, wodurch das Schweben unterstützt wird. Beim Ausatmen verändert sich der Auftrieb entsprechend. Deshalb ist eine ruhige und kontrollierte Atmung ein wichtiger Bestandteil des Schwebens.

    Darauf kommt es an

    Eine gute Schwebeposition besteht aus drei einfachen Elementen:

    • Entspannen: Vertraue darauf, dass das Wasser deinen Körper trägt.
    • Gleichgewicht finden: Probiere verschiedene Arm- und Beinpositionen aus, bis du stabil liegst.
    • Ruhig atmen: Atme kontrolliert und vermeide hektische Bewegungen.

    Übung: Der Seestern

    Lege dich in Rückenlage ins Wasser und strecke Arme und Beine locker zur Seite. Dein Körper bildet dabei die Form eines Seesterns. Versuche, möglichst ruhig auf dem Wasser zu liegen und dein Gleichgewicht zu halten. Eine zweite Person oder der Beckenrand kann dir zu Beginn zusätzliche Sicherheit geben. Das Ziel ist, Vertrauen in den Auftrieb zu entwickeln und später selbstständig und entspannt zu schweben.

    Zur Übersicht der Kernelemente.

  • Gleiten – effizient durchs Wasser bewegen

    Gleiten – effizient durchs Wasser bewegen

    Gleiten ist eine der wichtigsten Grundlagen des Schwimmens. Dabei nutzt du den Schwung des Abstoßes und bewegst dich möglichst ruhig und gestreckt durchs Wasser. Eine stabile, flache Wasserlage hilft dabei, den Widerstand zu reduzieren und Energie zu sparen.

    So funktioniert richtiges Gleiten

    Stoße dich mit einem Fuß kräftig vom Beckenrand ab und bringe deinen Körper in eine lange, gestreckte Position. Die Arme liegen eng über dem Kopf, die Hände zeigen nach vorne und der Kopf bleibt zwischen den Armen. Halte den Körper ruhig und vermeide unnötige Bewegungen.

    Darauf kommt es an

    Eine gute Gleitposition besteht aus drei einfachen Elementen:

    • Strecken: Mache deinen Körper lang und schmal.
    • Spannen: Halte eine leichte Körperspannung, ohne zu verkrampfen.
    • Ruhig bleiben: Nutze den Schwung des Abstoßes und lasse das Wasser möglichst ungestört an dir vorbeifließen.

    Je weniger Widerstand dein Körper erzeugt, desto weiter und effizienter kannst du gleiten.

    Übung: Der Pfeil

    Stelle dich mit einem Fuß an den Beckenrand. Strecke beide Arme nach vorne, lege die Hände übereinander und tauche das Gesicht ins Wasser. Stoße dich kräftig ab und versuche, wie ein Pfeil möglichst weit zu gleiten – ohne dabei Arme oder Beine zu bewegen. Wiederhole die Übung und achte darauf, bei jedem Versuch möglichst ruhig und gestreckt zu bleiben.

    Zur Übersicht der Kernelemente.